
Romantik und Abenteuer:
Unser 5-tägiger Trip durch Venedig und Murano

Tag 1: Ankunft in Venedig, Italien (Donnerstag, 18. April 2019)
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An meinem Geburtstag überraschte mich Davide mit einer Reise nach «Venedig». Wir landeten mittags und nahmen direkt vom Flughafen das Boot zum Hafen Madonna dell'Orto. Die etwa 40-minütige Fahrt führte uns direkt an die beeindruckende «Chiesa della Madonna dell'Orto».
Von dort spazierten wir zu unserer Unterkunft, dem «Mercanti 3526», wo unser Gastgeber uns bereits erwartete. Die Unterkunft bot alles, was man für einen kurzen Aufenthalt in Venedig braucht. Es lag auf der gegenüberliegenden Seite der Insel von der «Piazza San Marco», was uns viele Vorteile brachte. Wir waren umgeben von Einheimischen, konnten Abends in Ruhe durch die Strassen schlendern und bekamen von unserem Host Geheimtipps zu Restaurants, die hauptsächlich von Venezianern besucht werden. Diese Restaurants boten nicht nur qualitativ hochwertige und leckere Speisen, sondern auch ein authentisches Erlebnis abseits der Touristenmassen.
Vor unserer Ankunft hatte Venedig erneut Hochwasser erlebt, weshalb viele Schlafzimmer in der Stadt erhöht gebaut sind. Obwohl das Wasser wieder gesunken war, war der Boden noch feucht und wir mussten täglich das Salz, das durch die Überschwemmung an die Oberfläche gedrückt wurde, mit dem Besen aus dem Wohn- und Esszimmer fegen. Dieses Phänomen war für uns völlig neu und faszinierend. Trotz dieser Umstände störte es uns nicht im Geringsten, und die Venezianer scheinen sich daran gewöhnt zu haben, da Venedig immer häufiger von Hochwasser betroffen ist.
Am Abend gingen wir dann in der Nähe unserer Unterkunft lecker essen, und zwar im «Restaurant Diana». Dieses Restaurant wurde schnell zu unserem Stammplatz für die Abende, da wir tagsüber eher schlechte Erfahrungen mit anderen Restaurants gemacht hatten. So wollten wir am Abend auf Nummer sicher gehen und wurden im Restaurant Diana nie enttäuscht. Die Qualität des Essens und der freundliche Service überzeugten uns jeden Abend aufs Neue.
Insgesamt war es eine unglaubliche Erfahrung, die uns die einzigartige Atmosphäre und die Herausforderungen dieser wunderschönen Stadt näher brachte. Deshalb empfehle ich euch, Venedig unbedingt zu besuchen, solange es noch möglich ist – vielleicht gibt es diese bezaubernde Insel irgendwann nicht mehr.



Tag 2: Stadterkundung und Besuch einiger Sehenswürdigkeiten (Freitag, 19. April 2019)
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Am nächsten Morgen entschieden wir uns, die Stadt bereits früh zu erkunden. Es war das Osterwochenende und die Anzahl an Touristen war wirklich auf dem Höhepunkt. Es gab Wege und Brücken, bei denen es sehr anstrengend war, durchzukommen. Daher starteten wir früh und besuchten einige der bekannten Brücken und Plätze in Venedig, die man gesehen haben muss. Dazu gehören «der Dogenpalast», «der Canal Grande», «die Basilica di San Marco am Piazza San Marco», «die Rialtobrücke», «die Mercati di Rialto» und «die Ponte dell'Accademia».
Trotz der vielen Touristen war die Atmosphäre unglaublich romantisch mit den süssen schmalen Gassen, den vielen bunten Brücken und Häusern. Das Tolle an Venedig ist, dass man die gesamte Stadt an einem Tag zu Fuss erkunden kann. Es war ein unvergessliches Erlebnis, durch diese einzigartige Stadt zu schlendern und all ihre Schönheiten zu entdecken. Und wie am Vortag fand man uns wieder im Restaurant Diana und so liessen wir den Abend bei einem wunderschönen Sonnenuntergang ausklingen. Wenn ihr einen romantischen Ort sucht, seid ihr in Venedig genau richtig.

























Tag 3: Ausflug nach Murano (Samstag, 20. April 2019)
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Am dritten Tag sind wir morgens mit einem der ersten Schiffe etwa 30 Minuten nach «Murano» gefahren. Wir fuhren an der «Insel San Michele» vorbei, die eigentlich eine Friedhofsinsel ist. Es war beeindruckend, weil wir so etwas von zu Hause nicht kennen – eine Insel, auf der nur ein Friedhof ist und sonst nichts.
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Da wir in Venedig bereits alles gesehen hatten, entschieden wir uns spontan, noch nach Murano zu fahren. Murano ist bekannt für die Glaskunst. Unser erster Stopp war das «Museo del Vetro», wo noch alles von Hand gemacht wird. Es war faszinierend zuzuschauen, wie aus heissem Glas verschiedenste Formen und Grössen entstehen. Die handgefertigten Stücke sind zwar teuer, aber man kann sie direkt vor Ort kaufen. Wir wollten schon fast nicht mehr weitergehen, so spannend war es denen zuzuschauen.
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Auch in Murano erkundeten wir alles zu Fuss. Wir besuchten den «Leuchtturm von Murano», «den Palazzo da Mula», «den Campanile der Kirche Santo Stefano» und vieles mehr. Beeindruckend war auch, dass Murano noch bunter und ausgeflippter als Venedig ist. Gegen Nachmittag, nachdem wir alles gesehen hatten, setzten wir uns an einen Kanal, um die Ruhe zu geniessen, da Murano wirklich noch nicht so von Touristen entdeckt ist.
Während wir ins Wasser schauten, sahen wir dann plötzlich eine Sepia hochschwimmen. Wir waren so erschrocken und erstaunt, da in den Kanälen von Venedig nicht mehr viele Tiere zu sehen sind, weil diese so stark befahren werden mit den Gondeln. Es machte uns sehr glücklich, dieses Meerestier zu sehen.
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Als wir von unserem Kurztrip nach Murano zurückkamen, wurden wir bereits im Restaurant erwartet. Sie wussten auch schon, was wir bestellen würden, was sehr witzig war.















Tag 4: Letzter volle Tag in Venedig (Sonntag, 21. April 2019)
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An unserem letzten vollen Tag in Venedig entschieden wir uns, nochmals durch die Gassen zu schlendern und den einzigartigen Vibe dieser romantischen Stadt zu geniessen. Es war herrlich, die Atmosphäre aufzusaugen und die Schönheit dieser Insel zu bewundern. Wir haben sogar noch Witze darüber gemacht, dass wir auch Mal für einen Kaffee nach Venedig kommen würden oder für ein Mittagessen, aber das ist tatsächlich kein Spass, wir haben uns in diese Insel verliebt und würden ausserhalb der Ferienzeit sofort wieder Mal kommen, und auch wenn es nur für einen Tag ist.
Am Abend fanden wir uns wieder im Restaurant Diana ein, wo wir bereits erwartet wurden – ohne Reservierung, das war wirklich lustig und wir wurden bereits so bedient, als wären wir einheimische und sie würden uns in und auswendig kennen! Wir genossen es, erneut am Kanal zu speisen und liessen den Tag dann gemütlich ausklingen.





Tag 5: Letztes Mittagessen und Abreise (Montag, 22. April 2019)
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Zuerst besuchten wir noch einmal den «Piazza San Marco» und gönnten uns in der Nähe eine Pizza. Es war eine schöne Gelegenheit, das lebendige Treiben auf dem Platz zu geniessen und ein letztes Mal den Charme von Venedig aufzusaugen.
Mit tausenden von Schritten in den Beinen, die wir in den letzten Tagen durch die Gassen dieser faszinierenden Stadt zurückgelegt hatten, machten wir uns schliesslich auf den Weg zum Schiff, das uns zum Flughafen brachte. Von dort aus flogen wir glücklich und zufrieden zurück nach Zürich.


*Alle Angaben ohne Gewähr
**Alle Informationen im April 2019