
18 Tage Seychellen:
Paradiesische Strände, exotische Abenteuer & unvergessliche Erlebnisse

Tag 1 & 2: Ankunft auf den Seychellen & erste Erkundungen (Freitag, 01.11.2024 – Samstag, 02.11.2024)
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Nach monatelanger Vorfreude war es endlich so weit – unser Abenteuer auf den «Seychellen» begann! Am Nachmittag um 14:45 Uhr hoben wir mit Turkish Airlines ab Zürich ab, einer Fluggesellschaft, die uns mit ihrem Komfort und hervorragendem Essen wirklich beeindruckte. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Istanbul flogen wir weiter und landeten schliesslich gegen 11:10 Uhr Morgens auf «Mahé». Beim Verlassen des Flughafens schlug uns die tropische Wärme entgegen – ein untrügliches Zeichen, dass wir im Paradies angekommen waren!
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Noch bevor wir unsere Reise fortsetzten, wechselten wir ausserhalb des Flughafens unsere Euros in die lokale Währung, da dies in der Schweiz nicht möglich war. Anschliessend nahmen wir ein Taxi zum Hafen in der Hauptstadt «Victoria». Dort checkten wir unser Gepäck ein – ein Prozess, der überraschend professionell ablief, fast wie am Flughafen mit Etiketten und allem Drum und Dran. Da wir noch rund 2,5 Stunden Zeit hatten, nutzten wir die Gelegenheit für einen kurzen Stadtbummel.
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Schon aus der Ferne konnten wir das bekannte «Seychellen-Sign» und den berühmten «Clock Tower» erspähen. Ein Stück weiter im Stadtzentrum stiessen wir auf den farbenfrohen «Arul Mihu Navasakthi Vinayagar Temple», einen hinduistischen Tempel, der mit seinen leuchtenden Farben einen starken Kontrast zur restlichen Architektur bot. Obwohl im «Sir Selwyn Selwyn-Clarke Market» bereits Aufbruchstimmung herrschte, konnten wir noch kurz durch die Marktstände schlendern und die exotischen Gerüche und bunten Waren bewundern.
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Zurück am Hafen ging es dann mit der Fähre nach «Praslin». Die Überfahrt dauerte etwa 1 Stunde und 15 Minuten und war durch das ruhige Meer und das moderne Schiff eine wirklich angenehme Erfahrung. Bei der Ankunft erwartete uns noch eine kleine Überraschung: Die Gepäckausgabe funktionierte etwas anders als gewohnt – die Koffer wurden einfach aus dem Schiff gerollt, und jeder konnte sich seinen schnappen, egal ob er ihm gehörte oder nicht. Ein kleines, aber lustiges Chaos!
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Direkt am Hafen nahmen wir unseren Mietwagen in Empfang. Auf Praslin herrscht Linksverkehr, das Steuer befindet sich aber – ungewohnt für uns – auf der rechten Seite. Nach ein paar Tagen Eingewöhnung ging es jedoch erstaunlich gut. Kurz vor unserer Ankunft in der «Villa Admiral» hatten wir das Glück, einen spektakulären Landeanflug auf Praslin zu beobachten. Und als wäre das nicht schon genug, bescherte uns die Heimfahrt einen der schönsten Sonnenuntergänge seit Langem.
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Zum Abendessen entschieden wir uns spontan für das nahegelegene «Restaurant Paradisier». Das Essen war wirklich hervorragend – allerdings hatten die Preise es auch in sich. Generell merkten wir schnell, dass Restaurantbesuche auf den Seychellen ihren Preis haben. Trotzdem war es ein perfekter Abschluss unseres ersten Tages im Paradies!








Tag 3: Grand Anse, Fond Ferdinand und die Coco de Mer! (Sonntag, 03.11.2024)
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Nach dem ereignisreichen ersten Tag entschieden wir uns, den zweiten Tag etwas ruhiger anzugehen. Nach einem gemütlichen Frühstück in unserer wunderschönen Villa machten wir uns auf den Weg zum «Grand Anse». Dieser Strand war menschenleer und beeindruckte mit den für die Seychellen typischen Felsformationen. Das klare, türkisfarbene Wasser und der feine Sand luden zum Verweilen ein, und wir genossen die friedliche Atmosphäre in vollen Zügen.
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Anschliessend fuhren wir zum «Fond Ferdinand Naturreservat». Der Eintritt betrug CHF 18.00 pro Person.
Die Wanderung führte stetig bergauf, und die Hitze machte den Aufstieg durchaus anspruchsvoll. Doch der Weg, gesäumt von majestätischen Palmen und üppiger Vegetation, war die Anstrengung wert. Besonders beeindruckend war die Begegnung mit der «Coco de Mer», einer Palmenart, die nur hier auf den Seychellen vorkommt. Am höchsten Punkt der Wanderung wurden wir mit einem atemberaubenden Ausblick auf die «Baie St. Anne» belohnt – ein absolut traumhaftes Panorama!
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Den restlichen Nachmittag verbrachten wir entspannt an unserem privaten Strand bei der Villa und liessen den Tag mit einem malerischen Sonnenuntergang ausklingen. Bereits tagsüber war uns ein gut besuchter Foodtruck aufgefallen, der sowohl mittags als auch abends viele Gäste anzog. Neugierig beschlossen wir, diesen auszuprobieren, und es stellte sich als absoluter Volltreffer heraus. «Leo's Food Bus» ist ein wahres Paradies für Streetfood-Liebhaber. Besonders das Chicken Filet war so lecker! Ein echter Geheimtipp für alle, die die lokale Küche in ungezwungener Atmosphäre geniessen möchten. Wir nahmen das Essen dann sogar mit in die Villa und genossen es dort. Bei dieser Hitze wird das Essen auch nicht kalt.










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Tag 4: Ein unerwartetes Abenteuer unter Wasser (Montag, 04.11.2024)
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Heute war es endlich so weit – Davide startete mit seinem «PADI Open Water Kurs»! Die Theorie hatte er bereits zu Hause abgeschlossen, und die nächsten drei Tage würde er jeweils vormittags in der Ausbildung verbringen. Der erste Tag fand im Pool statt, wo er alle wichtigen Übungen lernen musste, die er später im offenen Meer auf 12 Metern Tiefe anwenden würde. Seine Prüfung absolvierte er bei «Whitetip Divers». Wirklich eine Herzensempfehlung!
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Neddy der Divemaster und Padi Instruktor konnte kaum glauben, dass ich beim Tauchen so schlechte Erfahrungen gemacht hatte, dass mir die Lust daran vollkommen vergangen war – und dass ich mittlerweile sogar Angst davor hatte. Mit seiner einfühlsamen Art versuchte er, mich davon zu überzeugen, dass ich es schaffen könnte und dass er alles tun würde, damit ich mich sicher fühle. Und das tauchen eines der schönsten Hobbys sei und wenn ich nicht in den Seychellen tauchen gehe, wo ich denn sonst tauchen möchte. Hier haben wir ein Paradies hat er zu mir gesagt. Ich war jedoch nicht bereit, mich darauf einzulassen.
Doch Neddy gab nicht auf. Er bereitete alles vor, damit ich zumindest zusehen konnte, wie Davide seine Übungen im Pool unter Wasser absolvierte – um mir die Angst zu nehmen. Also zog ich die gesamte Tauchausrüstung an und begleitete sie in den Pool. Nachdem die Übungen fast abgeschlossen waren, fragte mich Neddy, ob ich nicht einfach mal mit ihm in den tieferen Bereich gehen und eine Übung versuchen wollte. Ich hatte Angst, war gestresst und völlig überfordert – aber er gab mir so viel Sicherheit, dass ich es wagte. Und tatsächlich: Es funktionierte! Ich tauchte auf und konnte meine Tränen nicht zurückhalten – diesmal jedoch vor Freude. Während ich in Portugal vor Angst weinte, waren es nun Freudentränen.
Dann stellte mir Neddy die entscheidende Frage: „Und, willst du die Prüfung auch machen?“ Ich zögerte kurz – und sagte dann: „Ja!“ Er grinste: „Also, was hast du heute Nachmittag vor?“ – „Nichts …“ Und so ging es nach einem kurzen Mittagessen im Take-Away «La Mer Pizzeria», wo wir uns ein unglaublich leckeres lokales Butter Chicken gönnten, direkt zurück in den Pool mit Neddy.
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Am Ende des Tages hatte ich tatsächlich meinen ersten Prüfungstag erfolgreich absolviert – ein Moment, den ich nie für möglich gehalten hätte! Davide war unglaublich stolz, denn nun bin ich offiziell sein Dive Buddy. Tauchen funktioniert nämlich im Buddy-System – und ab jetzt sind wir ein Team unter Wasser!
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Nach diesem aufregenden Tag verbrachten wir den Nachmittag am «Anse Volbert», wo sich die Tauchschule befindet. Wir badeten, schnorchelten und entspannten uns. Doch hier muss man wirklich aufpassen – Rochen buddeln sich im Sand ein und schlafen dort, sodass man sie leicht übersehen kann.
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Ein absolut ereignisreicher Tag, den wir mit einem wunderschönen Sonnenuntergang an unserem privaten Strand ausklingen liessen. Was für ein Abenteuer!








Tag 5: Der erste Tauchgang im offenen Meer & ein Traumstrand (Dienstag, 05.11.2024)
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Heute stand der nächste grosse Schritt in unserer Tauchprüfung an: unser erster Tauchgang im offenen Meer! Voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg zur Tauchschule Whitetip Divers zu Neddy. Nach der Vorbereitung ging es mit dem Boot hinaus – und dann endlich abtauchen!
Unsere ersten beiden Tauchgänge führten uns zu zwei atemberaubenden Spots: «Red Point» und «Coral Gardens». Schon nach wenigen Minuten unter Wasser fühlten wir uns wie in einer anderen Welt. Haie, bunte Fische, Tintenfische, Schildkröten, Muränen, Aale, Clownfische, Steinfisch, Kugelfisch, einen Fischschwarm und wir mittendrin – das Leben unter Wasser war einfach unglaublich! Es war, als wären wir in ein Paradies eingetaucht, das nur wenige Menschen je so hautnah erleben dürfen. Und dann diese Stille … nur das gleichmässige Blubbern unseres Atems – pure Magie! Wer noch nie tauchen war: Das ist dein Zeichen, es endlich zu tun! Denn du verpasst wirklich etwas!
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Nach unseren zwei einstündigen Tauchgängen hatten wir ordentlich Hunger. Also ging es wieder zum Take-Away «La Mer Pizzeria», wo wir erneut eine köstliche Chicken-Variante mit Reis genossen – einfach unschlagbar lecker dieses lokale Essen hier!
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Am Nachmittag stand dann ein weiteres Highlight auf dem Programm: der legendäre «Anse Lazio» – einer der schönsten Strände auf Praslin. Und ja, wir können es bestätigen: WOW! Für uns war er der zweitschönste Strand der Insel, und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Weisser Sand, kristallklares Wasser und eine Kulisse wie aus dem Bilderbuch. Wir verbrachten den gesamten Nachmittag dort, liessen uns an der «Loko Loko Beach Bar» mit kühlen Getränken erfrischen und genossen einfach das Paradies.
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Zum Abschluss des Tages machten wir auf dem Heimweg noch einen Stopp bei «Leo’s Food Bus», nahmen unser Essen mit und liessen den Abend ganz entspannt in unserer Villa ausklingen – mit einem weiteren köstlichen Streetfood-Dinner. Ein perfekter und ereignisreicher Tag!









Tag 6: Der letzte Prüfungstag & der schönste Moment meines Lebens (Mittwoch, 06.11.2024)
Der Morgen begann mit dem grossen Finale unseres Tauchkurses – unser letzter Prüfungstag! Heute ging es für unsere zwei finalen Tauchgänge zum Tauchspot «Bobby Rock». Die Theorie musste ich übrigens während unserer Reise jeweils Abends nachholen und es ist nicht wenig. Hier warteten nicht nur die letzten Übungen auf uns, sondern auch eine leichte Strömung, die das Taucherlebnis noch spannender machte. Wieder einmal wurden wir mit unglaublichen Unterwasserwelten belohnt, natürlich haben wir wieder fast alle Tiere vom Vortag gesehen hinzu kam jedoch noch der Napoleonfisch, Barrakudas, Nacktkiemer, Scherengarnele und als Highlight konnten wir einen Seeigel halten. Nach insgesamt drei intensiven Tauchtagen hatten wir es endlich geschafft: Wir sind offiziell zertifizierte Open-Water-Taucher!
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Zum Mittagessen gönnten wir uns – wie könnte es anders sein – eine weitere köstliche Mahlzeit bei «Leo’s Food Bus». Diesmal teilten wir uns ein Menü, da wir wussten, dass der Abend noch etwas Besonderes für uns bereithalten würde … doch wie besonders dieser Moment wirklich werden sollte, ahnte ich nicht.
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Am Abend überraschte mich Davide mit einer Einladung zum Essen. Er sagte nur: „Mach dich schick, wir gehen zusammen Abendessen, da ich so stolz auf dich bin, wie du die Tauchprüfung gemeistert hast.“ Ich dachte mir nichts weiter dabei – schliesslich war er stolz darauf, dass ich mich getraut hatte, den Tauchkurs mitzumachen. Doch als wir dort ankamen und unter dem magischen Sonnenuntergang am Meer Platz nahmen, passierte etwas, das mein Leben für immer verändern sollte …
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Plötzlich ging Davide auf die Knie und stellte mir die Frage aller Fragen. Ich konnte es kaum glauben! Mit Tränen in den Augen und völlig überwältigt sagte ich natürlich: JA! Wer kann schon von sich behaupten, einen Heiratsantrag im Paradies, auf den Seychellen, bei Sonnenuntergang bekommen zu haben? Es war der romantischste Moment meines Lebens – ein Moment, der mich fühlen liess wie eine Prinzessin. Seine Worte berührten mich zutiefst, und ich wusste einmal mehr, dass wir einfach füreinander bestimmt sind.
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Unser Verlobungsdinner war genauso traumhaft wie der Antrag selbst: ein exklusives Menü auf einem privaten Steg, nur für uns beide im «Coco de Mer Resort». Der erste Gang war ein zartes Rindercarpaccio, gefolgt von einer riesigen Platte mit verschiedenen lokalen Fleisch- und Fischspezialitäten. Und als perfekter Abschluss? Natürlich ein Schokoladenmousse .
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Ich kann es kaum in Worte fassen: Ich bin die glücklichste Frau auf diesem Planeten!
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​Tag 7: Babyhaie, Riesen Landschildkröten auf Curieuse & ein Paradiesstrand (Donnerstag, 07.11.2024)
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Unser Morgen begann mit einem erfrischenden Schwumm an unserem privaten Strand – doch diesmal wurden wir nicht nur vom sanften Wellengang begrüsst, sondern von zwei kleinen Babyhaien, die direkt vor uns durchs Wasser glitten! Ein magischer Moment, den wir so schnell nicht vergessen werden.
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Nach diesem perfekten Start in den Tag hatten wir über unsere Tauchschule einen Halbtagesausflug nach «Curieuse» organisiert. Diese Insel ist bekannt für ihre riesigen Aldabra-Landschildkröten – die wahren Bewohner der Insel. Da es leider nicht mehr viele von ihnen gibt, stehen sie hier unter besonderem Schutz. Und was sollen wir sagen? Sie lieben es, am Hals gestreichelt zu werden! Natürlich konnten wir nicht widerstehen und nutzten jede Gelegenheit, diese sanften Riesen zu kraulen.
Die Landschaft auf Curieuse war atemberaubend. Direkt dort, wo unser Boot anlegte, befand sich der einsame «Anse Papaie», ein traumhafter Strand, an dem wir sogar einige Haie im Wasser entdeckten. Nach dieser kurzen Pause starteten wir unsere Wanderung quer durch die Insel – eine etwa einstündige Strecke, die uns durch Mangrovenwälder führte und am längsten Steg der Seychellen vorbeiführte. Am anderen Ende wartete bereits unser Boot, um uns zurück nach Praslin zu bringen.
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Am Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg zum berühmten «Anse Georgette». Für uns war der Zugang besonders einfach, da dieser Strand direkt neben unserer Villa lag, und wir somit eine Eintrittskarte von der Villa erhalten hatten – ein absoluter Vorteil, denn je nach Saison ist der Zutritt nur begrenzt möglich, um Massentourismus zu vermeiden. Und wir können euch sagen: Dieser Strand ist das Paradies auf Erden! Das Wasser war so klar, dass es fast wie ein Infinity-Pool wirkte – genau so stellt man sich die Seychellen vor.
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Diesen wunderschönen Tag liessen wir mit einem romantischen Dinner im «Restaurant Paradisier» ausklingen – unser erste Tag als frisch verlobtes Paar ging somit zu Ende.



















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Tag 8: Ankunft auf La Digue - Fahrräder, Traumstrände & Flughunde (Freitag, 08.11.2024)
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Heute ging es weiter auf die nächste Trauminsel! Mit der «Cat Cocos»-Fähre setzten wir in nur 15 Minuten von Praslin nach «La Digue» über – die Insel, die als Heimat des wohl berühmtesten Strandes der Welt gilt. Angeblich soll der ikonische Windows-Hintergrund hier entstanden sein!
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Da es bereits fast Mittag war, checkten wir zunächst in unserer Unterkunft, der «Villa Charme de l'Île», ein und machten uns anschliessend direkt auf den Weg zum «Restaurant Avalunch» in der Nähe. Das Essen war köstlich – genau das Richtige nach der kurzen Überfahrt. Danach entspannten wir erst einmal am Pool unserer Unterkunft, bevor wir unsere Fahrräder schnappten und die Insel erkundeten.
Denn das Besondere an La Digue? Hier gibt es so gut wie keine Autos! Die einzigen Fahrzeuge, die man sieht, sind Polizeiautos, Krankenwagen oder Baustellenfahrzeuge – ansonsten sind alle mit dem Fahrrad unterwegs. Das verleiht der Insel einen ganz eigenen Charme und macht das Erkunden besonders entspannt.
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Am Nachmittag legten wir einen Stopp an der «Bikini Bottom Beach Bar» ein, wo wir uns mit einem kühlen Getränk erfrischten. Dabei hatten wir den perfekten Blick auf den Sonnenuntergang am «Anse Sévère» – und wurden Zeugen eines ganz besonderen Naturschauspiels: Sobald die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwand und die Dämmerung einsetzte, flogen unzählige Flughunde über uns hinweg – alle in dieselbe Richtung. Ein unglaublicher Anblick und das beobachteten wir schon die ganze Reise auf den Seychellen.
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Zum Abendessen zog es uns schliesslich in die «Glorious Bakery & Snacks», wo wir einmal mehr die fantastische lokale Küche der Seychellen geniessen konnten. Ein perfekter erster Tag auf La Digue!










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Tag 9: Natur pur im Union Estate, der schönste Strand der Welt & ein magischer Sonnenuntergang im Meer (Samstag, 09.11.2024)
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Heute erkundeten wir eines der Highlights von La Digue: den «Union Estate» – ein Naturschutzpark und UNESCO-Weltkulturerbe. Der Eintritt kostet ca. CHF 10.00 pro Person, und hier kann man problemlos den ganzen Tag verbringen.
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Der Park bietet eine unglaubliche Vielfalt: Traumstrände, eine Rinderfarm, Riesenschildkröten, diverse Pflanzenarten und Gewürze und sogar einige verspielte Baby-Kätzchen, die unser Herz sofort eroberten. Natürlich darf das berühmteste Highlight nicht fehlen: «Anse Source d’Argent», einer der meistfotografierten Strände der Welt und gekürt als der schönste Strand der Welt.
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Unser Tipp: Besucht ihn unbedingt bei Flut. Denn dann ragen die Korallen unter Wasser nicht hervor und verleihen dem gesamten Strandabschnitt eine noch spektakulärere Optik – einfach nur wow. Ihr könnt mit dem Fahrrad bis zu einem bestimmten Punkt fahren, doch dann geht es nur noch zu Fuss weiter, durch wunderschöne kleine Strandwege, die sich wie ein Traum anfühlen. Und jeder Strand hat etwas besonderes jedoch war das Highlight definitiv der Anse Source d'Argent. Die Felsformationen sind genau so, wie wir es immer auf unserem Windows Hintergrund gesehen haben!
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Am Abend machten wir uns erneut auf den Weg zum «Anse Sévère», um eine Erfahrung zu machen, die man auf La Digue einfach gemacht haben muss: Ein kühles Getränk im Meer geniessen, während die Sonne untergeht. Ihr werdet definitiv nicht die Einzigen sein – und das aus gutem Grund. Die Farben des Himmels spiegeln sich magisch im Meer wider und tauchen alles in ein unglaubliches Licht. Ein perfekter Tagesabschluss.











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Tag 10: Eine abenteuerliche Velotour zu den schönsten Stränden von La Digue (Sonntag, 10.11.2024)
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Heute hiess es: früh aufstehen und fit sein, denn unser Ziel war die andere Seite der Insel – und das mit dem Fahrrad. Die Strecke war steil und fordernd, doch die Anstrengung lohnte sich, als wir schliesslich verschwitzt am «Grand Anse» ankamen.
Diese Küstenseite ist ganz anders als die restlichen Strände auf La Digue. Da hier kein schützendes Riff vorhanden ist, schlagen die Wellen kraftvoll auf den Strand. Ein unglaublicher Anblick, der uns sofort in den Bann zog. Allerdings gibt es hier kaum Schattenplätze – wer länger bleiben möchte, sollte also früh genug ankommen, um sich noch einen schattigen Fleck zu sichern.
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Von hier aus setzten wir unsere Erkundungstour zu Fuss fort und wanderten über Stock und Stein zum «Petite Anse». Dieser ist dem Grand Anse sehr ähnlich, nur kleiner – und ebenso traumhaft schön.
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Das wahre Highlight des Tages wartete jedoch noch auf uns: der letzte Strand, «Anse Cocos». Auf dem Weg dorthin begegneten wir unzähligen Krabben in allen Grössen – ein typisches Bild auf den Seychellen. Keine Sorge, sie haben mehr Angst vor euch als ihr vor ihnen.
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Der Anse Cocos ist einfach spektakulär. Hier findet ihr alles, was man sich unter einem tropischen Traumstrand vorstellt: eine perfekt liegende Palme für das ultimative Instagram-Foto, eine Schaukel mit Blick auf das türkisfarbene Wasser und eine kleine Beachbar, in der Einheimische frisches Essen zubereiten.
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Unser Geheimtipp: Wenn ihr am Strand nach links lauft, findet ihr eine kleine, von Felsen geschützte Lagune. Hier sind die Wellen nicht so stark und das Wasser ruhiger – perfekt zum Entspannen und baden. Doch auch hier füllten sich die Schattenplätze schnell.
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Wir verbrachten die meiste Zeit des Tages an diesem Strand, bevor wir uns schliesslich wieder auf den Rückweg machten. Den Sonnenuntergang genossen wir, wie jeden Abend, am Anse Sévère, wo sich der Himmel in den schönsten Farben spiegelte.
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Zum krönenden Abschluss holten wir uns eine Pizza im Restaurant «Le Repaire» – und was für eine! Sie war unglaublich lecker und der perfekte Abschluss eines abenteuerlichen Tages, den wir entspannt am Pool unserer Unterkunft ausklingen liessen mit einer leckeren Pizza.














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Tag 11: Erkundung der Nordostküste von La Digue (Montag, 11.11.2024)
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Heute stand die Nordostküste von La Digue auf dem Programm. Während unserer Velotour fuhren wir an mehreren Friedhöfen vorbei. Auffällig waren die vielen bunten Blumen, die dort zu sehen sind. Die Seychellois gehen anders mit dem Tod um als wir in Europa – statt düsterer Farben setzen sie auf fröhliche Töne, um ihre Liebsten zu ehren. Es sieht wirklich wunderschön aus und ist einfach ganz anders, als wir es kennen.
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Unser erstes Ziel war die «Anse Fourmis», wo wir die Morgensonne genossen und ein erfrischendes Bad nahmen. Anschliessend ging es weiter zur «Anse Banane». Da gerade Flut war, gab es nicht viel Platz zum Entspannen, doch eine Schaukel im Wasser lud dazu ein, den Moment zu geniessen.
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Unser nächster Stop war die «Anse Grosse Roche». Der Name stammt von einem riesigen Felsen, der direkt am Wasser liegt und dem Strand eine ganz besondere Atmosphäre verleiht.
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Zum Abschluss unserer Erkundungstour erreichten wir die «Anse Patates» – und dieser Strand war einfach atemberaubend. Er gehört definitiv zu den schönsten Stränden von La Digue und sieht so perfekt aus, dass man hier einen Film drehen könnte.
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Den Nachmittag verbrachten wir erneut am «Anse Sévère». Dieser Strand ist übrigens bekannt zum Schnorcheln, vor allem bei Flut, da es hier viele Korallen und Steine gibt.
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Zum Abendessen zog es uns heute ins «Restaurant Le Repaire», wo wir am Vortag etwas bestellt hatten zum mitnehmen, wollten wir noch vor Ort etwas essen. Dort bestellten wir Pizza – und was für eine! Sie war einfach himmlisch. Wer hätte gedacht, dass man auf den Seychellen so exzellentes italienisches Essen geniessen kann? Ein perfekter Abschluss für einen weiteren unvergesslichen Tag.


















Tag 12: Abschied von La Digue und Ankunft auf Mahé (Dienstag, 12.11.2024)
Unser Tag begann mit einem riesigen Lächeln – nicht nur auf unseren Gesichtern, sondern auch bei Ash und Biggy, den zwei Hunden aus der Nachbarschaft unserer Unterkunft. Ash, der kleine Frechdachs, versuchte ständig, auf unsere Velos zu steigen, während Biggy – gross und tollpatschig – dachte, er könne dasselbe tun.
Wir konnten einfach nicht anders, als jedes Mal anzuhalten, um mit ihnen zu interagieren. Die beiden hatten unser Herz vom ersten Tag an erobert. Unser Nachbar erzählte uns mehr über ihren Charakter und das Leben auf La Digue. Wir werden die zwei definitiv nicht vergessen, und wenn wir eines Tages zurückkehren, sind die beiden die Ersten, die wir besuchen.
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Leider begann es danach zu regnen – unser erster Regentag auf den Seychellen. Da wir am Vortag nur wenig Zeit an der «Anse Patates» hatten, wollten wir vor unserer Abreise noch einmal dorthin. Und was sollen wir sagen? Auf den Seychellen gibt es kein schlechtes Wetter. Es war warm, das Meer war angenehm, und wir hatten den Strand ganz für uns alleine. Wir tanzten im Regen und genossen die mystische Atmosphäre – einfach perfekt.
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Zurück in der Unterkunft checkten wir aus und nahmen die Morgenfähre von La Digue nach «Mahé». Der Regen hatte jedoch eine unangenehme Nebenwirkung: Das Meer war unruhig, die Wellen hoch, und die Überfahrt dauerte zwei Stunden. Fast jeder zweite Passagier wurde seekrank. Für mich war es der reinste Horror – mit meiner Phobie vor Erbrechen und der Tatsache, dass ich selbst schnell seekrank werde. Ich hatte extra keine Tablette genommen, da die Hinfahrt so ruhig war. Diesmal musste ich mich jedoch extrem zusammenreissen, um nicht auch noch krank zu werden.
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Endlich auf Mahé angekommen, hörte der Regen leider nicht auf. Wir checkten in den «Beach Cottages» ein und holten uns später im «Leo’s Food Bus» in «Beau Vallon» erneut das Chicken Filet – wir konnten einfach nicht genug davon bekommen. Den Abend verbrachten wir gemütlich in unserer Unterkunft mit Kartenspielen und hofften, dass der Regen am nächsten Morgen nachlassen würde.


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Tag 13: Ein Tag voller Entdeckungen in Beau Vallon (Mittwoch, 13.11.2024)
Am nächsten Morgen war es zwar noch etwas bewölkt, aber wir entschieden uns, das Städtchen «Beau Vallon» zu erkunden, durch die kleinen Stände und Märkte zu schlendern und vielleicht das eine oder andere Souvenir zu kaufen. Direkt am Anfang fiel uns das «Boat House Restaurant» ins Auge. Wir hatten schon viel darüber gehört, waren aber noch nicht dort essen – ein richtiger Bucket-List-Moment, den wir unbedingt noch abhaken wollten.
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Danach machten wir uns auf den Weg zu einem Aussichtspunkt. Doch obwohl uns ein Einheimischer genau erklärt hatte, wohin wir fahren sollten, bogen wir falsch ab und strandeten irgendwo im Nirgendwo. Also kehrten wir um, bis wir plötzlich sahen, dass derselbe Einheimische – total verschwitzt und ausser Atem – nach uns suchte. Er hatte sich Sorgen gemacht, weil er unser Auto nicht mehr sah, und war den ganzen Hügel hinaufgerannt, um nachzusehen, ob alles in Ordnung war. Sein Name war Nickelson. Wir nahmen ihn ein Stück mit, und er bot uns an, uns seinen Lieblingsplatz zu zeigen – den «Cascade Wasserfall».
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Solltet ihr mal in dieser Gegend sein, fragt nach Nickelson – jeder kennt ihn dort, da er sein ganzes Leben lang in dieser Umgebung verbracht hat. Bestellt ihm bitte Grüsse von uns! Auf dem Weg zum Wasserfall erzählte er uns so viel über die Region und zeigte uns eine unglaubliche Vielfalt an Früchten, die es auf den Seychellen gibt. Hier sind sie in dieser Hinsicht völlig unabhängig von anderen Ländern. Wir sahen Guanabana, Kakao, Hibiscus, Brotfrucht, Bananen, normale und rote Ananas, Passionsfrucht, Mimosenpflanzen, Jackfrucht, Jambu-Frucht, Sternfrucht und die besondere süsse, grüne Seychellen-Orange – und das waren längst nicht alle. Es fühlte sich an wie eine kostenlose Tour durch das wahre Seychellen, voller Wissen und Geschichte.
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Endlich am Wasserfall angekommen, genossen wir einfach diesen magischen Ort. Da es am Vortag geregnet hatte, führte der Wasserfall besonders viel Wasser – ein seltener Anblick. Nickelson erzählte uns, dass die meisten Touristen ihn nie so erleben, da es auf den Seychellen kaum regnet und der Wasserfall daher oft ausgetrocknet ist. Es war uns eine Ehre, diesen besonderen Ort mit ihm zu erleben. Währenddessen sprach er über das Leben auf den Seychellen, wie sich die Insel über die Jahre verändert hat und wie immer mehr Luxushotels gebaut werden.
Das wahre Seychellen, wie er es kannte, droht langsam zu verschwinden. Falls ihr die Inseln noch in ihrer ursprünglichen Schönheit erleben möchtet, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt.
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Nach dieser einzigartigen Erfahrung ging es zurück nach Beau Vallon, wo wir an der Strandpromenade entlangschlenderten, ein Mittagessen im Glorious Bakery Foodtruck gönnten und den Nachmittag entspannt am Meer verbrachten. Später machten wir uns auf den Weg zurück in unsere Unterkunft und unternahmen am Abend einen Spaziergang zum «Gran Kaz Bel Ombre». Eigentlich ein Casino, doch wir waren nur wegen des Essens dort – uns wurden die Chicken Wings empfohlen. Und wow, sie waren tatsächlich fantastisch. Falls ihr dort essen geht, versucht unbedingt, einen Platz auf der Terrasse zu bekommen, denn drinnen wirkt es eher wie eine Fastfood-Kette mit Spielautomaten. Draussen hingegen war es richtig gemütlich, und die Preise waren deutlich günstiger als in vielen anderen Restaurants. Und wieder ging ein Tag voller Erlebnisse und vor allem schönen Momenten mit Nickelson zu Ende.




















Tag 14: Entdeckungstour im Südosten von Mahé (Donnerstag, 14.11.2024)
Heute stand eine ausgiebige Erkundungstour entlang der Südostküste von Mahé auf dem Plan. Unsere Fahrt führte uns zuerst zur atemberaubenden «Police Bay», die wir nach etwa einer Stunde erreichten. Die Sonne brannte gnadenlos, und die Wellen schlugen kräftig an den Strand. Obwohl wir nicht lange blieben, war der Anblick dieser wilden, naturbelassenen Bucht absolut sehenswert.
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Unsere nächste Station war die «Anse Bazarca». Sie erinnerte uns optisch an die Police Bay, allerdings fanden wir sie nicht ganz so beeindruckend. Falls ihr also nur einen der beiden Strände besuchen möchtet, empfehlen wir definitiv die Police Bay.
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Weiter ging es zum «Anse Intendance» – und wow, dieser Strand war wirklich ein Traum (übrigens der Lieblingsstrand des Inhabers unserer Unterkunft)! Das Wasser war kristallklar, die Strömung nicht allzu stark, und wir hatten richtig Spass beim Wellenreiten. Einer dieser Strände, an denen man ewig verweilen könnte.
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Der nächste Halt war der wunderschöne «Anse Takamaka». Wusstet ihr, dass „Takamaka“ der Name des Baumes ist, den man überall auf den Seychellen sieht? Auch der bekannte lokale Rum trägt diesen Namen. Direkt an diesem Strand befindet sich das absolute Traum-Strandhaus von Adriana – mit einem Ausblick, der einfach unbezahlbar ist. Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen, auch hier ein Bad im türkisfarbenen Wasser zu nehmen.
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Zum Abschluss unseres Strand-Hoppings machten wir uns auf den Weg zur «Anse Petite». Das Besondere hier: Man kann nicht direkt beim Strand parken, sondern muss sein Auto ausserhalb des Resorts abstellen und dann den gesamten Weg durch die Hotelanlage hinunterlaufen – und später natürlich wieder bergauf. In der Hitze war das eine kleine Herausforderung, aber der traumhafte Strand entschädigte für die Mühe. Auch hier genossen wir ausgiebig das Wasser, bevor wir uns schliesslich auf den Rückweg machten.
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Zum Abendessen kehrten wir im «Wooden House Café» in Beau Vallon ein. Falls ihr mit dem Auto unterwegs seid, könnt ihr problemlos am «Beau Vallon Beach Parking» parken – dort gibt es immer freie Plätze, und von dort aus könnt ihr entspannt zum Strand oder ins Restaurant laufen. Das Essen war einfach ein Gaumenschmaus! Die Chicken Wings waren perfekt gewürzt, der Lachs auf den Punkt gegart, und das hausgemachte Tiramisu war ein Traum. Egal ob luxuriöse Restaurants oder einfache Food Trucks – auf den Seychellen haben wir wirklich kein einziges Mal schlecht oder nur okay gegessen.
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Ein perfekter Tag voller Traumstrände, kristallklarem Wasser und kulinarischen Highlights!









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Tag 15: Strände, Aussichtspunkte und Schnorcheln auf Mahé (Freitag, 15.11.2024)
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Unser Tag startete mit einem Besuch der beeindruckenden «Grand Anse». Der Name ist hier definitiv Programm – der Strand ist riesig! Die Weite und die kräftigen Wellen gaben ihm eine ganz besondere Atmosphäre.
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Als nächstes erkundeten wir die «Port Glaud Bay». Diese Bucht besteht eigentlich aus zwei traumhaften Buchten, die durch imposante Steine getrennt sind. Zwar sind sie nicht ideal zum Schwimmen, aber definitiv einen Besuch wert – die Kulisse war einfach wunderschön.
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Unser nächste Stop war der «Port Launay Beach» – ein absolutes Paradies für Schnorchler! Das Wasser war ruhig und klar, ideal zum Erkunden der Unterwasserwelt. Wer Lust hat, kann sich hier auch ein Kajak oder ein Stand-up-Paddle mieten und die Bucht vom Wasser aus geniessen.
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Nach unserer Zeit am Strand fuhren wir zum «Viewpoint over Victoria and Eden Island». Von hier aus hatten wir einen atemberaubenden Blick auf «Eden Island» – eine exklusive, künstlich angelegte Insel voller Luxusvillen und Yachten. Zusammen mit den vielen kleinen Buchten von «Victoria» ergab sich ein faszinierendes Panorama, das man unbedingt gesehen haben muss.
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Zurück in unserer Unterkunft gönnten wir uns eine entspannte Auszeit an unserem privaten Hausstrand. Bei Flut kann man hier hervorragend schnorcheln – eine Gelegenheit, die sich Davide natürlich nicht entgehen liess!
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Ein weiterer Tag voller traumhafter Strände, atemberaubender Ausblicke und unvergesslicher Erlebnisse auf den Seychellen.​​​​​​​​​











Tag 16: Victoria, versteckte Strände und eine spontane Beachparty (Samstag, 16.11.2024)
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Heute ging es in die Hauptstadt der Seychellen – «Victoria», eine der kleinsten Hauptstädte der Welt! Wir hatten sie bereits an unserem ersten Tag kurz gesehen, als wir auf die Fähre nach Praslin warteten, wollten aber unbedingt noch den Markt in vollem Gange erleben und unsere letzten Souvenirs kaufen.
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Unser erster Stopp war der bunte «Hindutempel», in dem gerade eine Zeremonie stattfand. Die Gesänge und Musik hallten durch die ganze Stadt – ein faszinierendes Erlebnis. Anschliessend schauten wir uns die «Moschee» von aussen an und machten einen kurzen Halt am berühmten «Clock Tower», bevor es weiter zum Herzstück der Stadt ging: dem «Sir Selwyn Selwyn-Clarke Market». Ein wahres Paradies für alle, die gerne stöbern – exotische Früchte, Gewürze, Fischstände und jede Menge Souvenirs. Davide wagte einen Geschmackstest eines hausgemachten Kokoskuchens und sein Fazit war: „Very nice!“
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Was wir auf den Seychellen nie gespürt hatten war Stress oder unglückliche Leute. Die Einheimische leben hier total Relaxed und haben immer gute Laune. Das tat so gut und ist ein wahrer Kontrast zur Schweiz.
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Nach dem Stadttrubbel suchten wir einen ruhigeren Ort auf und fuhren zum «Anse Étoile». Hier verbringen viele Einheimische ihre Zeit am Samstag, stellen halbe Outdoorküchen auf und feiern mit der ganzen Familie. Hier ist es jedoch besser hinzukommen bei Flut, sonst könnt ihr nicht ins Wasser gehen. Danach ging es weiter zum «Carana Beach». Zum Parken mussten wir einfach einen Platz am Strassenrand suchen, aber der kleine Aufwand hat sich gelohnt – ein traumhafter Strand!
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Unser nächster Stopp war der «Machabee Rock», wo sich natürliche Pools zwischen den Felsen gebildet haben. Leider war das Meer heute etwas zu wild zum Schwimmen, aber das Wasser hatte ein unglaubliches Blau – ein richtiger Geheimtipp! Zum Abschluss besuchten wir den «Anse Soleil», wo wir noch einmal richtig schön baden konnten. Die Beachbar dort wird von einer Familie betrieben, die direkt dahinter wohnt – das Essen war hausgemacht und einfach köstlich.
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Spontan entschieden wir uns, den Tag am «Beau Vallon Beach» ausklingen zu lassen und noch einmal im «Wooden House Café» zu essen. Doch als wir dort ankamen, wurden wir völlig überrascht – eine riesige Beachparty war im Gange! Überall waren Streetfood-Stände aufgebaut, die Musik war laut und die Stimmung ausgelassen. Am Ende der Party hörten wir den DJ sagen: „Bis zum nächsten Jahr!“ – anscheinend war das DER Event des Jahres!
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An diesem Abend lernten wir auch die Bedeutung von „Seybrew“, der einheimischen Biermarke: Seychelloise Enjoy Your Beer Regularly Every Weekend. Wobei wir meinen, dass es auch heissen könnte „Every Weekday“ – denn die Seychellois trinken wirklich gerne und oft!



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Tag 17 & Tag 18: Unser letzter Tag auf den Seychellen – Wandern, Geniessen und Abschied nehmen (Sonntag, 17.11.2024 & Montag, 18.11.2024)
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Unser letzter voller Tag auf den Seychellen war angebrochen, und wir wollten ihn so gut wie möglich nutzen. Den Morgen starteten wir am wunderschönen «Sunset Beach» – perfekt zum Verweilen, mit genug Schattenplätzen, um der heissen Sonne etwas zu entkommen.
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Da es in der Nacht gestürmt hatte, war die Luft zwar ein wenig abgekühlt, aber immer noch sehr warm. Wir entschieden uns trotzdem, eine der zahlreichen Wanderungen auf den Seychellen zu machen: den «Morne Blanc Nature Trail». Die Strecke klingt mit 1,6 km vielleicht kurz, aber mit 630 Höhenmetern ist sie nicht zu unterschätzen. Offiziell dauert der Aufstieg etwa eine Stunde, aber wir schafften ihn in 45 Minuten – und in weiteren 25 Minuten waren wir wieder unten. Die Hitze machte es wirklich anstrengend, und ein umgestürzter Baum auf dem Weg sorgte für eine kleine Klettereinlage. Doch die Mühe wurde belohnt: Der Blick von oben auf Mahé war einfach atemberaubend! Diese Wanderung können wir absolut empfehlen.
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Nach diesem schweisstreibenden Abenteuer stand noch ein Punkt auf unserer Bucket List: ein Essen im berühmten «Boat House Restaurant». Wir haben es uns extra für den letzten Tag aufgehoben und fuhren direkt nach dem Abstieg dorthin. Tipp: Am Mittag gibt es hier die komplette Karte, am Abend leider nicht. Das Essen war ausgezeichnet – ein perfekter Abschluss unserer kulinarischen Reise auf den Seychellen!
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Den restlichen Nachmittag verbrachten wir noch einmal entspannt am «Beau Vallon Beach», bevor wir zurück zur Unterkunft fuhren, um unsere Koffer zu packen und alles für die Abreise in der Nacht vorzubereiten. Zum Abschied fütterten wir noch die Hausschildkröten der Unterkunft mit frischen Früchten – ein schöner letzter Moment auf diesen traumhaften Inseln.
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Mit gepackten Koffern im Auto fuhren wir an den Beau Vallon, um unseren letzten Sonnenuntergang auf den Seychellen zu geniessen und unser letztes Chicken Filet vom Leo's Food Bus zu genissen.
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Danach ging es für uns auf den Nachflug wieder über Istanbul zurück nach Zürich. Wir sind gegen Mittag vom 18.11.2024 in Zürich gelandet.
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Fazit unserer Seychellen-Reise
Unsere Zeit auf den Seychellen war unvergesslich. Jede Insel hatte ihren eigenen Charme, aber wenn wir uns festlegen müssten, dann haben uns Praslin, Curieuse und La Digue am besten gefallen:
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Praslin ist der perfekte Mix – es gibt etwas Leben, aber nicht so viel Trubel wie auf Mahé. Ausserdem ist es ein absolutes Tauchparadies.
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La Digue ist noch ruhiger, fast idyllisch. Man sollte aber bedenken, dass es hier weniger Restaurants und sonstiges zu tun gibt.
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Curieuse lohnt sich definitiv für einen halben Tagesausflug, vor allem wegen der Riesenschildkröten.
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Mahé muss man gesehen haben, aber wenn wir nochmal reisen würden, dann würden wir weniger Tage auf Mahé verbringen und stattdessen lieber eine weitere Insel erkunden.
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Was wir gelernt haben:
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Die Seychellen sind nicht nur türkisblaues Wasser und Strände, sondern auch unglaublich grün. Die Regenwälder und Berge sind beeindruckend.
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Man kann die Seychellen auch mit kleinerem Budget bereisen, wenn man auf Airbnbs setzt und weniger in Restaurants isst.
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Mahé hat fast keine Ampeln – der Verkehr wird mit Kreiseln geregelt.
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Es herrscht Linksverkehr aufgrund der kolonialen Vergangenheit.
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Strände sind öffentlich, aber durch neue Resorts kann der Zugang erschwert sein, sodass längere Wege zu Fuss in Kauf genommen werden müssen.
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Achtung bei starken Strömungen! Viele Strände sind nicht immer zum Schwimmen geeignet, je nach Lage - diese sind aber mit Warnschildern beschriftet.
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Die berühmte Coco de Mer gibt es nur noch auf Praslin.
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Mahé und Praslin gehören zu den wenigen Granitinseln weltweit.
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Die Banknoten und Münzen spiegeln die Naturverbundenheit der Seychellois wider, mit Motiven von Papageien, Fischen und Schildkröten.
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Blumen haben eine grosse Bedeutung in der kreolischen Kultur. Sie stehen für Respekt, Liebe und Verbundenheit – deswegen sind die Friedhöfe so bunt und voller Blumen.
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Unser Tipp für zukünftige Reisen:
Beim Inselhopping zwischen Mahé und Praslin würden wir eher das kleine Flugzeug als die Fähre nehmen – die Rückfahrt mit der Fähre war sehr anstrengend, und das ist wohl kein Einzelfall.
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Und nebst den traumhaften Stränden und der Natur, was ist sonst noch so toll auf den Seychellen? Die Einheimischen! Die Seychellois sind unglaublich offen, hilfsbereit und erzählen gerne über ihre Heimat. Wenn ihr also eine Reise plant: Tauchen, Natur geniessen und mit den Einheimischen ins Gespräch kommen ist ein absolutes MUSS!
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Fazit: Ein Paradies, das man einmal im Leben gesehen haben MUSS.
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Die Seychellen haben uns verzaubert – mit ihren Stränden, ihrer Natur und den herzlichen Menschen. Es ist genau so romantisch wie es aussieht auf den Bildern und genau so schön!

​*Alle Angaben ohne Gewähr
**Alle Informationen im November 2024