
Ein langes Wochenende in der Stadt der Liebe: Unser Paris-Trip in 4 Tagen
Tag 1: Anreise und Ankunft am Abend in Paris, Gare de Lyon (Freitag, 28.04.2023)
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Davide hat mir, Adriana, diese Reise zum 25. Geburtstag geschenkt, nicht nur als liebevolle Geste, sondern auch als Anerkennung dafür, dass ich meine Prüfungen als Finanzfachfrau erfolgreich abgeschlossen habe. Am 28. April 2024 begann unsere Paris-Reise mit einer vierstündigen Zugfahrt von Zürich aus. Obwohl wir uns voller Vorfreude auf die Stadt der Liebe freuten, wurden wir bei unserer Ankunft am Bahnhof von einem unerwarteten Anblick überrascht: dutzende Ratten, die umher rannten. Trotz dieses etwas ungewöhnlichen Empfangs waren wir entschlossen, das Beste aus unserer Zeit in Paris zu machen.
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Nachdem wir im «Hotel Yllen Eiffel» eingecheckt hatten, wurden wir von den äusserst freundlichen Mitarbeitern herzlich empfangen. Sie teilten grosszügig ihre Insider-Tipps für die Erkundung der Stadt mit uns, und wir waren bereit, die Sehenswürdigkeiten von Paris zu entdecken.
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Tag 2: Eiffelturm, Seine Boots-Tour und Streetfoodfestival, Champs-Élysées, Arc de Triomphe de l’Étoile, Place de la Concorde, Pizza-Date und Moulin Rouge (Samstag, 29.04.2023)
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Am nächsten Tag machten wir uns zu Fuss auf den Weg zum Eiffelturm. Seine imposante Erscheinung beeindruckte uns zutiefst. Während unseres Aufenthalts hatten wir das Glück, uns mit einigen Einheimischen zu unterhalten, die uns eine faszinierende Information über den «Eiffelturm» mitteilten: Je nach Jahreszeit und Temperatur kann sich die Höhe des Turms um bis zu 30 Zentimeter verändern. Dies liegt daran, dass sich das Eisen des Eiffelturms bei Hitze ausdehnt, was im Sommer zu einer leichten Erhöhung des Eiffelturmes führt. Diese interessante Tatsache verdeutlichte einmal mehr die Vielseitigkeit und die faszinierenden Eigenschaften dieses berühmten Wahrzeichens.
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Während unseres Spaziergangs entlang der Seine beschlossen wir spontan, eine einstündige «Seine Boots-Tour» mit einem Audioguide zu machen, um mehr über die Stadt zu erfahren und unsere weiteren Pläne zu schmieden, da wir dort einen guten Überblick über die Stadt erhielten.
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Nach unserer Rückkehr am Ufer erlebten wir eine angenehme Überraschung: Ein lebhaftes Streetfoodfestival namens «Village Eiffel» fand direkt gegenüber dem Eiffelturm statt. Wir nutzten die Gelegenheit, um die verschiedenen Küchen zu probieren und uns durch die Stände zu schlendern, bevor wir uns mit einigen Souvenirs eindeckten – darunter natürlich auch ein Magnet als Erinnerung an unsere Reise nach Paris.
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Anschliessend schlenderten wir durch die prächtige «Avenue des Champs-Élysées» und besuchten sowohl den imposanten «Arc de Triomphe» als auch den geschichtsträchtigen «Place de la Concorde».
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Wir haben die Grösse von Paris unterschätzt. Es ist nicht wie ein Spaziergang durch Zürich. Deshalb mussten wir für einige Strecken den «Hop-on/Hop-off-Bus» nehmen, oder haben uns auch solche E-Trottinetts gemietet, da wir sonst nicht alles in vier Tagen hätten sehen können. Jeden Abend waren wir erschöpft, da wir den ganzen Tag über mehrere zehntausend Schritte gemacht haben.
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Die Sehenswürdigkeiten in Paris mögen zwar über die Stadt verteilt sein, aber es gibt nicht so viele davon, dass man eine ganze Woche Urlaub machen müsste, um alles gesehen zu haben. Für uns waren die paar Tage ausreichend, um die wichtigsten Highlights zu erkunden und die Atmosphäre der Stadt zu geniessen.
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Am Abend machten wir uns auf den Weg in die Nähe des Moulin Rouge, um eine typisch «neapolitanische Pizza» zu geniessen - sie war wirklich köstlich! Anschliessend hatten wir bereits online Tickets für die Show im «Moulin Rouge» ergattert. Obwohl es in Paris kein absolutes Muss ist, war die Show wirklich unterhaltsam und es war eine tolle Erfahrung, sie einmal im Leben gesehen zu haben. Es ist eine Show der besonderen Art. Sowas haben wir zuvor so noch nie gesehen.


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Tag 3: Hop-on / Hop-Off Bus alle Sehenswürdigkeiten, Paris Saint-Germain Fussball-Match, Nachtessen am Montrematre (Sonntag, 30.04.2023)
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An diesem Tag hatten wir das Gefühl, ganz Paris erkundet zu haben. Wir starteten frühmorgens mit dem Hop-on/Hop-Off-Bus und fuhren zum «Louvre», für den wir bereits online Tickets gekauft hatten. Das Museum beeindruckte uns mit seiner eleganten Schönheit, obwohl wir nicht unbedingt Kunstliebhaber sind. Besonders amüsant war es zu beobachten, wie sich die Besucher um das berühmte Gemälde der Mona Lisa drängten. Für Unwissende oder weniger kunstbegeisterte Menschen mag es überraschend sein zu erfahren, dass dieses ikonische Gemälde eines der kleinsten im gesamten Museum ist, mit einer Grösse von nur 77x53 cm. Es war schwierig, in Ruhe das Bild zu betrachten, da die Menschen wild Selfies vor dem Gemälde machten und eine hektische Atmosphäre im Raum herrschte.
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Nach etwa drei Stunden setzten wir unsere Erkundungstour mit dem Bus fort und fuhren zum «Sacré-Cœur». Die beeindruckende Form dieser Kirche hinterliess ebenso wie das charmante Viertel «Montmartre», das sich rund um die Kirche erstreckt, einen starken Eindruck bei uns. Die engen Gassen, kleinen aber vielen Restaurants und Strassenmusikanten verliehen dem Viertel einen besonderen Charme, den wir sehr genossen. Für uns persönlich die schönste Gegend, die wir in Paris gesehen haben.
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Danach haben wir uns in Paris einfach treiben lassen und sind zu Fuss durch die Strassen geschlendert, um den einzigartigen Vibe der Stadt aufzusaugen. Die Boutiquen, darunter auch der berühmte «Louis Vuitton» Shop, sind dort nicht nur Geschäfte, sondern wahre Kunstwerke für sich.
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Das «Fussballspiel» PSG gegen Lorient begann um 17:05 Uhr und obwohl PSG verloren hatte, war es dennoch ein schönes Erlebnis. Glücklicherweise hatten wir keine Erfahrungen mit eskalierenden Situationen, wie man sie oft in den Medien sieht, und konnten das Spiel in einer freundlichen Atmosphäre geniessen, in der viele Familien mit Kindern anwesend waren.
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Nach dem Spiel fuhren wir erneut nach Montmartre und wählten spontan das Restaurant «Chez Eugène» für unser Abendessen aus. Im Gegensatz zu vielen unserer Freunde, die scheinbar schlechte kulinarische Erfahrungen in Paris gemacht hatten, hatten wir grosses Glück mit unseren Restaurantbesuchen. Unsere vier Tage in Paris waren nicht nur voller spannender Erlebnisse, sondern auch geprägt von köstlichen und genussvollen Mahlzeiten. Die Auswahl war grossartig und egal wohin wir gingen, die Gastfreundschaft der Franzosen war überall spürbar.
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Anschliessend machten wir einen Verdauungsspaziergang zum Sacré-Cœur und genossen den Blick auf den leuchtenden Eiffelturm von oben. Auch wenn es nicht erlaubt war, ihn zu fotografieren, liessen wir uns von der Atmosphäre und der Musik verzaubern, bevor wir mit einem Uber zurück zu unserem Hotel fuhren.










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Tag 4: Hop-on / Hop-Off Bus letzte Sehenswürdigkeiten, Frühstück in einem Fancy Café und Rückreise (Montag, 01.05.2023)
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An unserem letzten Tag in Paris nutzten wir die Gelegenheit, um einige Sehenswürdigkeiten zu besuchen, die wir entweder an den Vortagen nur kurz passiert hatten oder noch gar nicht gesehen hatten. Unsere erste Station war die berühmte Kirche «Notre Dame», die jedoch seit dem verheerenden Brand im Jahr 2019 für Besucher geschlossen war. Trotzdem konnten wir sie von aussen bewundern und uns an ihrer majestätischen Architektur erfreuen.
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Als nächstes fuhren wir mit dem Bus zu den «Galeries Lafayette». Nach einem kurzen Bummel durch das Einkaufszentrum begaben wir uns in den obersten Stock zur Terrasse und genossen den atemberaubenden Blick auf Paris und den Eiffelturm. Wir hatten Glück, dass es nicht allzu viele Touristen gab. Die Aussicht von dieser Terrasse und die farbenprächtige Kuppel der Galeries Lafayette sind einfach unglaublich und definitiv einen Besuch wert.
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Anschliessend gönnten wir uns ein verspätetes Frühstück im schicken «Café de Flore». Die Croissants waren köstlich und ein Genuss für den Gaumen. Was wir wirklich toll fanden, sind die kleinen engen Cafés, die es dort an jeder Strasse gibt. Es ist einem einen richtigen Paris-Vibe und die Croissants sind die Besten! Um unsere Zeit in Paris voll auszukosten, machten wir einen letzten Besuch am Eiffelturm und genossen den Blick auf ihn vom «Palais de Chaillot» aus. Dann war es bereits Nachmittag und wir mussten auf den TGV und die Rückreise antreten.

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Paris, eine faszinierende Stadt mit einem Hauch von Eleganz, aber auch mit deutlichen Sauberkeitsproblemen. Trotzdem war es ein Erlebnis, diese berühmte Metropole zu erkunden. Doch für unseren nächsten Städtetrip steht Paris nicht ganz oben auf der Liste. Trotzdem haben wir unsere Zeit dort genossen und schöne Erinnerungen gesammelt. Bis zum nächsten Abenteuer!
*Alle Angaben ohne Gewähr
**Alle Informationen im Mai 2023